Gründerzentrum Elan eingeweiht
Mit einem Festakt in Anwesenheit zahlreicher Kommunalpolitiker wurde das neue Gründerzentrum im Gewerbepark Cité offiziell seiner Bestimmung übergeben.
Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner sprach von einem Leuchtturmprojekt im Rahmen der Wirtschaftsförderung und einem wichtigen Konversionsprojekt. Gerstner: „Wir konnten das Zentrum dank der Unterstützung des Landes Baden-Württemberg durch den Zuschuss aus dem Konversions-Standort-Programm realisieren. Dafür bin ich dem Land sehr dankbar.“
Architekt Horst Müller erläuterte das architektonische und innovative energetische Konzept des Zentrums. Mit Geothermie- und Photovoltaiknutzung sei das Gebäude auf der Höhe der Zeit und werde mittelfristig durch sehr günstige Energiekosten Freude bereiten.
Alexander Wieland, Geschäftsführer der GSE hob als Vertreter des Bauherrn hervor, dass mit dem Zentrum ein städtebaulich markantes Gebäude mit hoher Qualität und Funktionalität in der Cité entstanden sei. Markus Börsig, Geschäftsführer der Gewerbeentwicklung als Generalmieter erläuterte anschließend das Betriebs- und Vermarktungskonzept des Zentrums. Er verwies hierbei auf die Unterstützung der benachbarten Gründerzentren, die schon länger in Betrieb seien und ihre Erfahrungen in das maßgeschneiderte Konzept für Baden-Baden eingebracht hätten.
Rainer Hampp als ehrenamtlicher Geschäftsführer und Zentrumsleiter beschrieb in launigen Worten die Buntheit und Vielfalt der Gründerunternehmen. Das „Elan“ sei – passend zum Anspruch Baden-Badens – multikulturell und international. Auch die weiblichen Gründer seien innerhalb der 15 Unternehmen mit rund 35 Mitarbeitern im Zentrum gut vertreten.
Die ökumenische Einweihung nahmen Pfarrerin Ulrike Trautz von der evangelischen Friedensgemeine und Gemeindereferentin Sabine Truar von der katholischen Gemeinde St. Dionysius vor.
Im Anschluss an den Festakt nutzen viele Besucher die Gelegenheit, die im Zentrum vertretenen jungen Unternehmen näher kennen zu lernen. Für die musikalische Umrahmung der Einweihung sorgte der erst vierzehn Jahre alte Leander Mangelsdorf, der mit seiner E-Gitarre ganz eigene Klangfarben zu Gehör brachte.
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